
Claude Monet verlieh zuerst in seinen Marinebildern (1856) dem Himmel und dem Meer ein eigenes Leben. Was die Wahl der Farben betraf, behandelte er schon dort jeden Bildteil eigenständig, ohne Rücksichtnahme auf den Gesamtton des Bildes. Er fing an, Lichterscheinungen in der Natur zu betonen. Somit wurde das Licht selbst zum dargestellten Objekt. Seine Bilder wirkten bald so, als würden sie in farbige Elemente aufgelöst, ohne einen einheitlichen Körper zu besitzen. Motive werden durch das Aneinanderreihen von Farbflächen mit der jeweiligen Lokalfarbe ins Nebeneinander aufgelöst. Jedoch gelang es dem Künstler, dass seine Bilder nicht in Einzelteile zerfielen. Durch das Licht der Sonne erleuchtete er alle Bildelemente und verband sie wie durch ein Netz miteinander.



