
Monet wurde schnell zum Hauptvertreter der impressionistischen Malerei. Eine Zeit lang begeisterte er sich sehr für die Bewegtheit und die Farbenpracht des Großstadtlebens. Er entdeckte, wie reizvoll die das moderne Leben beeinflussende Technik sein konnte. So stellte er sich mit samt seiner Staffelei an den Bahnhof Saint-Lazare, wo er die Dampflokomotiven und Hunderte Menschen in der bewegten und hektischen Atmosphäre in mehreren einfing.
Seine wahre Liebe galt aber weiterhin der Landschaftsmalerei. Ihm lag es sehr am Herzen, den vergänglichen Moment, ähnlich wie mit einem Schnappschuss einzufangen. Ateliermalerei lehnte er dabei strikt ab, da es ihm unmöglich erschien, nur mit kurzen Außenskizzen das Momentane herauszuarbeiten und im Atelier wiederzugeben. Diese Einstellung zur Malerei benannte er auch manchmal als Realismus



